Sven Grote und Christopher Steffen demonstrieren einfache Selbstverteidigungstechniken

Sven Grote und Christopher Steffen demonstrieren einfache Selbstverteidigungstechniken

Wer als fortgeschrittener Karate-Schüler oder gar -Meister in eine gefährliche Situation gerät, weiß sich zu verteidigen. Karate als waffenlose Kampfkunst ist ja gerade darauf ausgerichtet, sich schnell und effektiv gegen einen Angriff zu wehren.

Das heißt aber nicht, dass nun jeder Karateka automatisch dagegen gefeit wäre, Opfer eines gewaltsamen Übergriffs zu werden. Gerade wer im Training den Schwerpunkt auf Wettkampf-Karate legt, übt Kampfsituationen und Techniken, die zur Selbstverteidigung wenig geeignet sind. Im Wettkampf stehen sich die Gegner in der Regel in relativ weiter Distanz gegenüber und nach jedem Treffer wird der Kampf unterbrochen. Bei einem tatsächlichen Kampf aber geht es schnell und auf kurze Distanz zur Sache, und ein oder mehrere Treffer – selbst wenn sie schmerzhaft sind – stoppen einen Angreifer möglicherweise noch lange nicht.

Selbstverteidigung bildet beim Karate deshalb einen gesonderten Trainingsschwerpunkt, bei dem es um schnelle, effektive und konsequente Abwehr eines Angriffs geht. Im normalen Training vermittelt vor allem Sven Grote regelmäßig entsprechende Techniken.

Kickboxen ist auch im Training von vornherein stärker auf Kontakt ausgelegt. Damit sind die erlernten Techniken und Bewegungsabläufe weniger auf den sportlichen Wettkampf ausgerichtet und besser für reale Kampfsituationen geeignet. Grundsätzlich gilt aber für Kickboxen: Selbstverteidigung hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten und muss speziell trainiert werden.

Karatetechnik zur Selbstverteidigung

Würfe gehören mit zu den wichtigsten Selbstverteidigungstechniken.